| << AKTION "Zwischen den Jahren" - Ihr Wert-Gutschein | Wer übernimmt die Kosten für die... der Billig-Brustimplantate? >> |
Botoxbehandlungen - Männer nutzen dies immer mehr
Über die letzten Jahre haben Männer bei Schönheitsbehandlungen kräftig aufgeholt. Mittlerweile ist in der Schweiz etwa jeder fünfte Botox-Kunde ein Mann, wie Recherchen von «SF Online» zeigen. Doch ihre Wünsche unterscheiden sich massgeblich von denjenigen der Frauen.
Schweizer sind Top-Kunden in Sachen Botox.
«Das ist nichts für mich!» denken viele Männer erst einmal, wenn sie den Begriff «Botox» hören. Das sagt einer, der es wissen muss. Oliver Kreyden ist Facharzt für Dermatologie und ästhetische Medizin in Muttenz (BL) und Präsident der Swiss Group of Esthetic Dermatology and Skin Care. Er spritzt sowohl Männern wie Frauen seit Jahren das Botulinumtoxin unter die Haut und schreibt für die Fachpresse über die geschlechterspezifischen Unterschiede bei Ansprüchen an Schönheitsbehandlungen.
«Männer wollen einen Störfaktor beheben»
«Männer gehen die Sache technisch an. Sie wollen einen Makel, einen Störfaktor beheben», sagt Kreyden. Männer wollten ein messbares Ergebnis. An der Spitze der männlichen Nachfrage steht das Wegbügeln der Zornesfalte auf der Stirne. Manche würden danach den Abstand zwischen den Augenbrauen sogar mit dem Massband abmessen, um den Behandlungserfolg zu quantifizieren. Frauen kämen nicht auf diese Idee, so Kreyden.
Frauen wollen es anders als Männer. Das bestätigt auch Dan Iselin, leitender Arzt der Klinik Smoothline in Zürich. Ein Mann wolle frisch und vital aussehen, während Frauen nach Schönheit und Jugendlichkeit strebten. «Beim Mann lässt man ruhig auch mal eine Falte stehen».
Bei Iselin macht die männliche Botox-Kundschaft etwa 15 Prozent aus. Er ist überzeugt, dass gerade das unverbindliche Walk-in-Konzept seiner Klinik sowie die maximale Wartezeit von 24 Stunden für einen Termin besonders Männer ansprechen. Die Kunden seien bei ihm hauptsächlich Akademiker – Banker, Ärzte, Juristen – und für sie gelte «Zeit ist Geld».
Diese Einschätzung teilen auch andere befragte Ärzte. Obwohl alle sozialen Schichten vertreten sind, sind es eher gutbetuchte Männer zwischen 30 und 50 Jahren, welche zu Botox greifen.
Oliver Kreyden bestätigt, dass der Mann wenig Aufwand haben will – möglichst nur eine Sitzung und keine aufwändigen Kombinationsbehandlungen. Oft würden aber gerade durch die Kombination verschiedener Anwendungen mit Botox, Füller und Laser die natürlichsten Resultate erzielt. «Frauen nutzen die bestehenden Möglichkeiten viel besser», ist Kreyden überzeugt.
Auch beim Zeitpunkt der Behandlungen gibt es einen Unterschied: Während Frauen vor allem im Frühling spritzten, sei bei den Männern die Nachfrage um die Weihnachtszeit am grössten.
Behandelte Schauspieler behalten Mimik
Enrique Steiger, Facharzt für plastische rekonstruktive und ästhetische Chirurgie in Zürich, sagt, seine männliche Botox-Kundschaft habe sich in den letzten 10 bis 15 Jahren auf etwa 20 Prozent verdoppelt.
Steiger, der sich Botox auch selber spritzt, will das Nervengift vom Image der «Maskenhaftigkeit» befreien. «Eingefrorene Gesichter» seien schlecht gespritzt. Er behandle auch viele Schauspieler – und gerade dort müsse die Mimik ja erhalten bleiben. «Bei gut gemachten Gesichtern kann ich sogar selber nicht sagen, ob sie gespritzt wurden», sagt Steiger. «Ferien fürs Gesicht» fasst Oliver Kreyden den angestrebten Effekt zusammen.
Knapp 200'000 Behandlungen im 2011
In der Schweiz gibt es keine offiziellen Zahlen zum Botox-Verbrauch. Acredis, ein unabhängiges Beratungszentrum für ästhetische Chirurgie, führt Zahlen aus verschiedenen Quellen (Ärzte, Hersteller, Patienten) in einer Hochrechnung zusammen.
Geschäftsführer Stephan Haegeli schätzt, dass der Schweizer Botox-Markt im 2009 und 2010 um gut 10 Prozent gewachsen ist, im 2011 soll das Wachstum sogar etwa 15 Prozent betragen. Das entspricht etwa 190‘000 Behandlungen (pro Patient ein bis zwei Behandlungen pro Jahr). Verschiedene von Acredis zertifizierte Ärzte schätzen die männliche Kundschaft auf 20 Prozent.
Das Geschäft mit dem Botulinumtoxin ist lukrativ. Allergan, weltgrösster Hersteller von Botulinumtoxin-Produkten, erwartet mit seinen Botox-Produkten für das Jahr 2011 einen Umsatz von 1,5 Milliarden US-Dollar. Das Botulinumtoxin werde je zur Hälfte bei medizinischen und kosmetischen Anwendungen eingesetzt, sagt die Firma.
Wie viele Botox-Gutscheine unter dem Christbaum liegen, ist nicht bekannt. Doch unter den Herstellern wird gemunkelt, die Schweiz habe den höchsten pro-Kopf-Verbrauch weltweit.
Die Sendung «Puls» zeigt am 2. Januar 2012 um 21.05 auf SF1 einen Schwerpunkt zum Botulinumtoxin
Schweizer sind Top-Kunden in Sachen Botox.
«Das ist nichts für mich!» denken viele Männer erst einmal, wenn sie den Begriff «Botox» hören. Das sagt einer, der es wissen muss. Oliver Kreyden ist Facharzt für Dermatologie und ästhetische Medizin in Muttenz (BL) und Präsident der Swiss Group of Esthetic Dermatology and Skin Care. Er spritzt sowohl Männern wie Frauen seit Jahren das Botulinumtoxin unter die Haut und schreibt für die Fachpresse über die geschlechterspezifischen Unterschiede bei Ansprüchen an Schönheitsbehandlungen.
«Männer wollen einen Störfaktor beheben»
«Männer gehen die Sache technisch an. Sie wollen einen Makel, einen Störfaktor beheben», sagt Kreyden. Männer wollten ein messbares Ergebnis. An der Spitze der männlichen Nachfrage steht das Wegbügeln der Zornesfalte auf der Stirne. Manche würden danach den Abstand zwischen den Augenbrauen sogar mit dem Massband abmessen, um den Behandlungserfolg zu quantifizieren. Frauen kämen nicht auf diese Idee, so Kreyden.
Frauen wollen es anders als Männer. Das bestätigt auch Dan Iselin, leitender Arzt der Klinik Smoothline in Zürich. Ein Mann wolle frisch und vital aussehen, während Frauen nach Schönheit und Jugendlichkeit strebten. «Beim Mann lässt man ruhig auch mal eine Falte stehen».
Bei Iselin macht die männliche Botox-Kundschaft etwa 15 Prozent aus. Er ist überzeugt, dass gerade das unverbindliche Walk-in-Konzept seiner Klinik sowie die maximale Wartezeit von 24 Stunden für einen Termin besonders Männer ansprechen. Die Kunden seien bei ihm hauptsächlich Akademiker – Banker, Ärzte, Juristen – und für sie gelte «Zeit ist Geld».
Diese Einschätzung teilen auch andere befragte Ärzte. Obwohl alle sozialen Schichten vertreten sind, sind es eher gutbetuchte Männer zwischen 30 und 50 Jahren, welche zu Botox greifen.
Oliver Kreyden bestätigt, dass der Mann wenig Aufwand haben will – möglichst nur eine Sitzung und keine aufwändigen Kombinationsbehandlungen. Oft würden aber gerade durch die Kombination verschiedener Anwendungen mit Botox, Füller und Laser die natürlichsten Resultate erzielt. «Frauen nutzen die bestehenden Möglichkeiten viel besser», ist Kreyden überzeugt.
Auch beim Zeitpunkt der Behandlungen gibt es einen Unterschied: Während Frauen vor allem im Frühling spritzten, sei bei den Männern die Nachfrage um die Weihnachtszeit am grössten.
Behandelte Schauspieler behalten Mimik
Enrique Steiger, Facharzt für plastische rekonstruktive und ästhetische Chirurgie in Zürich, sagt, seine männliche Botox-Kundschaft habe sich in den letzten 10 bis 15 Jahren auf etwa 20 Prozent verdoppelt.
Steiger, der sich Botox auch selber spritzt, will das Nervengift vom Image der «Maskenhaftigkeit» befreien. «Eingefrorene Gesichter» seien schlecht gespritzt. Er behandle auch viele Schauspieler – und gerade dort müsse die Mimik ja erhalten bleiben. «Bei gut gemachten Gesichtern kann ich sogar selber nicht sagen, ob sie gespritzt wurden», sagt Steiger. «Ferien fürs Gesicht» fasst Oliver Kreyden den angestrebten Effekt zusammen.
Knapp 200'000 Behandlungen im 2011
In der Schweiz gibt es keine offiziellen Zahlen zum Botox-Verbrauch. Acredis, ein unabhängiges Beratungszentrum für ästhetische Chirurgie, führt Zahlen aus verschiedenen Quellen (Ärzte, Hersteller, Patienten) in einer Hochrechnung zusammen.
Geschäftsführer Stephan Haegeli schätzt, dass der Schweizer Botox-Markt im 2009 und 2010 um gut 10 Prozent gewachsen ist, im 2011 soll das Wachstum sogar etwa 15 Prozent betragen. Das entspricht etwa 190‘000 Behandlungen (pro Patient ein bis zwei Behandlungen pro Jahr). Verschiedene von Acredis zertifizierte Ärzte schätzen die männliche Kundschaft auf 20 Prozent.
Das Geschäft mit dem Botulinumtoxin ist lukrativ. Allergan, weltgrösster Hersteller von Botulinumtoxin-Produkten, erwartet mit seinen Botox-Produkten für das Jahr 2011 einen Umsatz von 1,5 Milliarden US-Dollar. Das Botulinumtoxin werde je zur Hälfte bei medizinischen und kosmetischen Anwendungen eingesetzt, sagt die Firma.
Wie viele Botox-Gutscheine unter dem Christbaum liegen, ist nicht bekannt. Doch unter den Herstellern wird gemunkelt, die Schweiz habe den höchsten pro-Kopf-Verbrauch weltweit.
Die Sendung «Puls» zeigt am 2. Januar 2012 um 21.05 auf SF1 einen Schwerpunkt zum Botulinumtoxin
Quelle: http://nachrichten.ch.msn.com/vermischtes/botox-m%C3%A4nner-tun-es-immer-h%C3%A4ufiger-aber-anders
foraesthetic LOUNGE Karlsruhe:
Auch wir bemerken bei den Botox-Behandlungen in Karlsruhe in den letzten Jahren einen Zuwachs der Männer.
Wenn Sie sich selbst für eine Botoxbehandlung interessieren, erreichen sie uns persönlich unter 0721-8248040. Gerne vereinbaren wir mit Ihnen ein kostenfreies und persönliches Beratungsgespräch bei unseren Botox-Spezialisten in Karlsruhe.
Eingestellt am 02.01.2012 von Admin
Trackback



Kommentar hinzufügen:
Ihre persönlichen Daten werden nicht angezeigt.